05.05.2019
Von Podium zu Podium – ein erfolgreicher Monat für Gazprom-RusVelo
Tilda Publishing
Bettiniphoto
Die letzten Wochen waren für die Profis von Gazprom-RusVelo voller sportlicher
Erfolge. Im Programm der Königsblauen standen nicht weniger als sechs Rundfahrten, ein weiterer italienischer Klassiker und mit Eschborn-Frankfurt der nächste WorldTour-Einsatz.

Den Auftakt der Kampagne machte Ende März das traditionelle italienische Etappenrennen Settimana Internazionale Coppi e Bartali. Von der Teambasis am Gardasee ging es für das Team zum Rennstart an die Adria-Küste. Bereits am ersten Tag überzeugte Gazprom-RusVelo gegen die WorldTour-Konkurrenz im
Mannschaftszeitfahren. Platz 3 stand nach 13,3 Kilometern in den Büchern – der
Auftakt für erfolgreiche Wochen. Evgeny Shalunov sprintete am nächsten Tag auf Platz 4 und legte so einen weiteren Grundstein für das Gesamtklassement. Am Ende der fünf Tage beendeten Shalunov auf Platz 7 und Alexander Vlasov auf Platz 8 die Rundfahrt.

Nächste Station war die Premieren-Ausgabe des Giro di Sicilia. Und die
königsblauen Profis machten weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Sergey Shilov sprintete an den ersten beiden Tagen auf Platz 4 und 6. Dann kamen die Kletterer zum Zuge. Auf dem Weg hinauf zum Etna kletterte Alexander Vlasov mit den Favoriten und sicherte sich Rang 4 in der Schlussabrechnung.

Zeitgleich ging ein anderer Teil der Equipe bei der Tour de Langkawi in Malaysia an den Start. Acht Etappen wurden absolviert und bereits am ersten Tag sprinteten gleich zwei Gazprom-RusVelo-Fahrer in die Top10. Vier weitere Top10-
Platzierungen kamen in den nächsten Tagen hinzu, inklusive einem 6. Rang von
Nikolay Cherkasov auf der Königsetappe der Rundfahrt, was auch sein Ergebnis in der Gesamtwertung wurde.

Ende April stand ein Highlight im Rennkalender. Die Tour of the Alps bietet den
Talenten von Gazprom-RusVelo in jedem Jahr die Möglichkeit, sich gegen die besten Fahrer der Welt zu messen. Viele Kletterer bereiten sich hier auf die schweren Landesrundfahrten vor. Youngster Alexander Vlasov kämpfte mit den Spezialisten und erreichte das Ziel an drei der fünf Etappen unter den besten Zehn. Am Ende steht ein hervorragender 10. Platz in den Palmarès, während Landsmann Pavel Sivakov aus dem Spitzen-Team Ineos seinen ersten Rundfahrtsieg bei den Elitefahrern einfuhr.

Mit Selbstbewusstsein gingen die Klassikerspezialisten in den italienischen Klassiker Giro dell'Appennino. Einmal mehr bewies Sergey Shilov seine aktuelle Form und sprintete auf Platz 7.
Auch bei der Tour de Bretagne zeigten sich die Sprinter. Routinier Alexandr Porsev nutze den zweiten Tag, um auf den 3. Platz zu sprinten. Am sechsten Tag sorgte der russische Meister Igor Boev einmal mehr für ein Top10-Resultat.

Nachdem Vlasov in dieser Saison bereits bei vier Rennen Zweiter in der
Nachwuchswertung wurde, gelang bei der Vuelta Asturias endlich der Sprung auf das oberste Treppchen. Die dreitägige Kurzrundfahrt in der spanischen Region Asturien wurde zu einem durchschlagenden Erfolg für Gazprom-RusVelo. Artem Nych und Aleksander Vlasov gehörten bereits am ersten Tag zur Favoritengruppe. Vlasov kam als Neunter ins Ziel, am Folgetag war es sogar Rang 4 und für Nych der 6. Platz. Auf der Schlussetappe reichte für Vlasov der 8. Rang, um in der Gesamtwertung die Rundfahrt auf dem Podium abzuschließen. Damit war Vlasov der beste Jungprofi und gewann zum ersten Mal in dieser Saison die Nachwuchswertung. Artem Nych auf dem 9. Platz in der Gesamtwertung rundete den erfolgreichen Auftritt der Mannschaft ab.